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Kurzfassung
Heft 16:
Bestimmung der Grundwasserneubildung im semiariden Bereich
Namibias mittels der Chlorid-Bilanz-Methode.
Jens Wrabel
Kurzfassung: Die Quantifizierung der Grundwasserneubildung in ariden
und semiariden Gebieten stellt eines der Hauptprobleme bei der Entwicklung
von zukunftsorientierten Nutzungsstrategien dar. Die Menge des infiltrierenden
Wassers und die Neubildungsrate hängen - neben vegetationsbedingten und
klimatologischen Voraussetzungen - von der Beschaffenheit der wasserungesättigten
Bodenzone ab. Die Mächtigkeit und die physikalischen Eigenschaften dieser
ungesättigten Zone lassen Rückschlüsse auf das Maß der Infiltration, der
Evaporation und der Grundwasserneubildung zu.
Für das Arbeitsgebiet ‚Hochfeld' in Namibia erfolgt die Bestimmung der
Grundwasserneubildung mittels der Chlorid-Bilanz-Methode. In mehreren
Schürfen wird die Chloridverteilung erfaßt und parallel dazu werden die
bodenphysikalischen Parameter ermittelt. Mittels der geochemischen und
bodenphysikalischen Werte wird der Wasser- und Stofftransport modelliert.
Ein Ansatz zur Regionalisierung der Grundwasserneubildung basiert auf
hydrochemischen Parametern und wird mittels eines Geographischen Informationssystems
(GIS) vollzogen. Durch den Einsatz einer Klusteranalyse erfolgt eine Typisierung
des Grundwassers. Anhand von GIS-Techniken werden die Ursachen für die
lokalen Grundwasserverhältnisse analysiert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse
werden die punktuell gewonnenen Daten auf die Fläche projiziert und die
Grundwasserneubildung über diese Fläche berechnet.
Veröffentlichung auf: deutsch
16.- € Heft
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