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Kurzfassung
Heft 24:
Wasserhaushalt und Stofftransport im Aliakmonasgebiet
(Nordwest-Griechenland)
Eleni Zagana
Kurzfassung: Für das Einzugsgebiet des nordgriechischen Flusses
Aliakmonas wurden Untersuchungen zum Wasserhaushalt, zur Hydrochemie
und zum Stofftransport durchgeführt. Die Wasserhaushalts-komponenten
wurden mit Hilfe des Computerprogramms MODBIL (UDLUFT, 1995) berechnet.
Wasserbilanzen wurden sowohl für Teileinzugsgebiete als auch für das
Gesamtgebiet erstellt. Die mit Hilfe des Wasserhaushaltsmodelles ermittelte
Grundwasserneubildung erreicht im nördlichsten Einzugsgebiet 172 mm/Jahr
und sinkt in den östlichen und südlichen Gebieten auf ca. 131 mm/Jahr
bis 83 mm/Jahr ab. Für das Gesamtgebiet wurde mit dem Programm MODBIL
ein Gesamtabfluß von 357 mm/Jahr berechnet, der am Pegel Ilarion gemessene
Abfluß beträgt 325 mm/Jahr. Die hydrochemischen Untersuchungen bestätigen
qualitativ die Wasserhaushaltsberechnungen für die einzelnen Einzugsgebiete.
Bei der Gruppierung der Wässer durch eine Clusteranalyse konnten End-
und Mischungsglieder erkannt werden, die im wesentlichen die geogenen
Einflüsse im Aliakmonasgebiet widerspiegeln. Anhand von hydrochemischen
Flußprofilen konnten im oberen Bereich des Aliakmonas unterirdische
Zuflüsse aus carbonathaltigen Aquiferen festgestellt werden. Während
die hydrochemische Untersuchung für den mittleren Bereich des Aliakmonas
einen deutlichen Zustrom aus der nordwestlichen Molasse ergibt, zeigen
sich im unteren Bereich Zuflüsse aus den Ophiolithen östlich des Aliakmonas.
Schließlich wurden die Frachten aller Stoffe berechnet und die Konzentration/Abfluß-
Beziehung analysiert, um die geogene oder anthropogene Herkunft der
Elemente feststellen zu können. Die Konzentration/Abfluß- Beziehung
zeigte die geogene Herkunft der meisten Stoffe an. Aufgrund der Form
der Frachtkurven konnte flußabwärts ein zunehmender Stoffeintrag festgestellt
werden.
Veröffentlichung auf: deutsch
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