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Forschungsergebnisse
des
Fachbereichs Hydrogeologie und Umwelt des Instituts für Geologie der Universität Würzburg |
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Grundwasserneubildung in semiariden und ariden Gebieten Jordaniens berechnet mit Hilfe der Halogenverteilung in der ungesättigten Zone Rasso Walter König Die Quantifizierung der Grundwasserneubildungsrate in ariden und semiariden Gebieten stellt eines der Hauptprobleme bei der Entwicklung und Validierung von Grundwassermodellen und zukunftsorientierten Nutzungsstrategien dar. Die bis dato zur Verfügung stehenden Methoden erweisen sich in der Praxis als kostspielig und zeitaufwendig oder liefern insbesondere in diesen Klimazonen unbefriedigende Ergebnisse. Die Ausgangsbedingungen für den Wasser- und Stofftransport in der ungesättigten Zone werden in erster Linie von meteorologischen, bodenphysikalischen und bodenchemischen Parametern beeinflußt. Diese Kennwerte bestimmen über die Deckschichtenwasserbewegung und über die Wechselwirkung zwischen fester und flüssiger Phase die Quantität und Qualität der Grundwasserneubildung. An sechs ausgewählten Standorten wird der Wasser- und Stofftransport in der ungesättigten Zone erfaßt und mit Hilfe stochastischer Modellrechnungen unter Nutzung meteorologischer und bodenchemischer Daten beschrieben. Die flächenhafte Quantifizierung der Grundwasserneubildung erfolgt aus der Tiefenverteilung von Chlorid und Bromid im quasi-stationären Bereich. Dieser bereich wird mit Hilfe geochemischer Modellrechnungen verifiziert. Unter Annahme quasi-stationärer Transportbedingungen wird daraus die langjährige Grundwasserneubildungsrate berechnet. Durch die Einbindung der so gewonnenen Daten in ein bimodales System wird - unter Berücksichtigung des Grundwasserchemismus - die mittlere Transportrate über die Bodenmatrix und über bevorzugte Bahnen berechnet. Die gewonnenen
Ergebnisse werden zu einem rechnergestützten, sequentiell-dynamischen
Wasser- und Stofftransportmodell verknüpft. |
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Webmaster:
Joachim Mederer - IMPRESSUM
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